"Die Gesundheit ist wie das Salz: Man bemerkt sie nur, wenn sie fehlt."

was braucht es wirklich?

Warum sollte ich Nahrungsergänzungsmittel nehmen? Brauche ich die überhaupt? Ich esse doch eigentlich sehr gesund und ausgewogen – mit viel Obst und Gemüse…

Eines gleich vorweg: Kein Nahrungsergänzungsmittel – keine Kapsel, keine Pille, kein Pülverchen kann gesundes, ganzheitliches Essen und einen gesunden Lebensstil ersetzen! All das Genannte dient, wie der Name schon sagt, als Ergänzung. Und dabei kommt es stark auf den individuellen Lebensstandard an: Denn während wir von einigen Vitaminen mit einer gesunden Ernährung genug bekommen, kann es an Anderen mangeln. Dazu kommen Stress, Gewohnheiten oder Medikamente, welchen den individuellen Bedarf erhöhen. 

Trotzdem kann ich aus der heutigen Perspektive sagen: Nahrungsergänzung ist sinnvoll. Unsere veränderten Lebens- und Umweltbedingungen haben dazu geführt, dass eine Vielzahl an Menschen einzelne Nährstoffe unter gewissen Umständen nicht immer ausreichend bekommen. Sei es aufgrund von falschem Anbau der Lebensmittel, falscher Verarbeitung oder eingeschränkter Verfügbarkeit. Verpackungen wie Plastik machen das Ganze nicht besser. Du siehst, es gibt einige Gründe, wieso du dir gut überlegen solltest, deinem Körper das eine oder andere zusätzlich zuzuführen. 

Hier findest du Dinge, die mir selbst wichtig sind und die ich zu mir nehme:

B 12

Der tägliche Bedarf an Vitamin B12 ist verschwindend gering, ein Mangel ist jedoch schwerwiegend. Für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren wird laut D-A-CH-Referenzwerten eine Vitamin-B12-Zufuhr von 3 Mikrogramm (mcg oder μg abgekürzt) pro Tag empfohlen. Schwangere und Stillende haben mit 3,5 mcg bzw. 4 mcg einen erhöhten Bedarf20. Andere Studien21 kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass eine Zufuhr von 6-10 Mikrogramm pro Tag die optimale Zufuhr darstellt. Besonders schwangere Veganerinnen müssen ihren B-12-Spiegel im Blick haben, denn ein Mangel kann zu schwerwiegenden und irreversiblen Schäden beim ungeborenen Kind führen. Ein ernährungsbedingter Mangel führt in der Stillzeit darüber hinaus zu einem Mangel an Vitamin B12 in der Muttermilch. Da der Körper nicht die gesamte Menge an B12 bei jeder Gabe aufnehmen kann, sind die meisten B12-Präparate wesentlich höher dosiert, als der tägliche Bedarf tatsächlich ist. Denn pro Einnahme können nur ungefähr 1-2 Mikrogramm aktiv resorbiert werden. Bei sehr hohen Dosen ab dem Hundertfachen wird eine weitere kleine Menge (ca. 1-3 % der Gesamtmenge) passiv resorbiert.

Meine Empfehlung: etwa 500 mcg als Sicherheitsmassnahme; ich mag die B12 Tropfen von Sunhand oder den B12 Spray von Better You

 

Dieser B12 Spray ist bereits für Säuglinge ab 4 Monaten geeignet. Ich empfehle diesen jedoch ab dem 6. Monat zu verabreichen.

Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure finden wir ausreichend in Lein-, Hanf- und Chiasamen sowie deren Ölen und in Walnüssen, Rapsöl und einigen weiteren pflanzlichen Lebensmitteln.

Besonders Leinöl enthält, wenn es kalt gepresst ist, bis zu 50 % AlphaLinolensäure in seinem Fettsäurespektrum. 

Bereits 1 EL dieser Öle kann also unseren Tagesbedarf an ALA decken. Über die Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren wie der Linolsäure (LA) müssen wir uns ohnehin keine Sorgen machen, da diese zu Genüge in Lebensmitteln wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl und einigen Nüssen und Samen vorkommt. Unsere westliche Ernährungsweise führt heutzutage im Gegenteil sogar zu einem großen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren, welcher abträglich auf unsere Gesundheit wirkt. Allerdings kommt es weniger auf die absolute Menge an Omega-6- Fettsäuren an, sondern vielmehr auf das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3, weil sich diese beiden Fettsäuren dieselben Enzymsysteme im Körper teilen und so miteinander in Konkurrenz stehen. Ein gutes Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 sollte zumindest 4:1 betragen. Im Rahmen einer durchschnittlichen westlichen Ernährung liegt es aber eher bei 15:1. Dieses Missverhältnis kann auch einer der zahlreichen Gründe für viele der heute weit verbreiteten ernährungsbedingten Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Tumorerkrankungen, Osteoporose und Herz-Kreislauf- Erkrankungen sein.

Info: Sonnenblumenöl 1 : 311; Distelöl 1 : 150; Kürbiskernöl 1 : 98; Olivenöl 1 : 9; Hanföl 1 : 3; Rapsöl 1 : 2; Leinöl 4 : 1; Algenöl 2 : 1

Meine Empfehlung: 1 EL Leinöl von Rapunzel täglich, gekauft bei Eva’s Apples Zürich oder Omega 3 Kapseln, DHA & EPA, 60 0der 90 Stk. Babys, Kinder, Schwangere und Stillende sollten auf alle Fälle ein Algenöl zur Deckung von EPA und DHA verwenden!

Grundsätzlich kann ich sagen, dass Fette aus Nüssen, Samen und Avocados für unsere Gesundheit sehr zuträglich sind. Bei Kindern unter 3 Jahren kann dies durch die Verwendung von Nussmusen geschehen. Gute Omega 3 Quellen sind: Walnüsse, Lein-, Hanf- und Chiasamen.

D3 / K2

Eine ausreichende regelmässige Sonnenbestrahlung trägt dazu bei, dass der Körper den bedarf an Vitamin D3 selber decken kann. D.h. die Haut muss 20 Minuten pro Tag ohne Sonnenschutz der Sonne ausgesetzt sein. 

Meine Empfehlung: 0 – 12 Monate: 10 mikrogramm/Tag (entspricht 400 IE); 1 – 19 Jahre: 20 mikrogramm/Tag.

Ich habe meinen Kids ab Geburt das Vitamin D3 K2 Öl von Dr. Jacob’s verabreicht. Im Eva’s Apples findest du den Vitamin D Spray für dich.

Calcium

Den Calciumbedarf eines Tages (ab 19 Jahren 1000 mg) zu decken braucht ein bisschen Überlegung, ist mit den richtigen Nahrungsmitteln aber überhaupt kein Problem. Ein mit Calcium angereicherter Pflanzendrink oder calciumhaltiges Mineralwasser kann bereits einiges abdecken (300 ml = 360 mg Calcium). Den restlichen Bedarf deckt man über Nüsse bzw. Nussmus, Chiasamen, Gemüse oder Tofu.

Hier steckt besonders viel Calcium drin: Sesam / Tahin: 783mg / 100g; Mineralwasser bis zu 500 mg/l; Chiasamen 631mg / 100g; Grünkohl, Tofu, Paranüsse, Mandeln / Mandelmus, Haselnüsse, Spinat, Brokkoli, angereicherte Pflanzendrinks…

Eisen

Wichtig zu wissen: Um die Aufnahme des pflanzlichen Eisens zu verbessern empfehle ich ergänzend zu den Mahlzeiten etwas Vitamin-C-reiches zu nehmen oder aber Nahrungsmittel so zu kombinieren, dass eisen- und Vitamin-C-reiche Lebensmittel in einem Gericht enthalten sind. Beispiele: Morgen: Müesli mit einem Glas frisch gepresster Orangensaft oder Beeren und Zitrusfrüchte ins Müesli mischen. Mittag: Linsen-Mais-Suppe mit Paprikarohkost oder Kartoffel-Bohnen-Auflauf. Abend: Vollkornbrot mit Nussmus und Beerenkompott.

Pflanzliche Eisenquellen (pro 100g): Weizenkleie 16 mg, Kürbiskerne 12.5 mg, Sesam 10 mg, Hülsenfrüchte 6-8 mg, Hanfsamen 9,6 mg, Hirse 9 mg, Leinsamen 8,2 mg, Amaranth, Quinoa, Pistazien, Pfifferlinge, Sonnenblumenkerne, grünes Blattgemüse -> alles kombiniert mit Orangensaft, Paprika.

Mein Tipp: WILDKRÄUTER – sie stecken voller Eisen und wertvoller Antioxidantien.

Bei Eva’s Apples findest du Eisen-Spray und Kapseln falls deine Speicher leer sein sollten…

Jod

 

Selen

 

Vitamin B2